HausamSee

„Haus am See“ ist das erste von drei Bildern, das ich im Rahmen des Projects „Duette“ mit Nicole Schober für das Open Westend im April 2014 gemalt habe. Der Klassiker von Peter Fox ist für mich der lässigsten Songs überhaupt. Deswegen wollte ich auch eine Kuh malen, die lässig am Wegesrand steht. Entweder weil sie kurz davor steht, zu neuen Wiesengründen aufzubrechen oder weil sie schon von einer langen Wanderung heimgekehrt ist. Die besungegen Orangenbaumblätter haben mich zur Farbe der Kuh inspiriert, gleichwohl ich weiß, dass diese Blätter grün sind. Es ist wie mit der Aufforderung „Denke nicht an einen orangenen Elefanten!“ An was denkt man? Orange!

Daumen raus, ich warte auf ’ne schicke Frau mit schnellem Wagen.
Die Sonne blendet, alles fliegt vorbei.
Und die Welt hinter mir wird langsam klein.
Doch die Welt vor mir ist für mich gemacht!
Ich weiß, sie wartet und ich hol sie ab!
Ich hab den Tag auf meiner Seite, ich hab Rückenwind!
Ein Frauenchor am Straßenrand, der für mich singt!
Ich lehne mich zurück und guck ins tiefe Blau,
Schließ‘ die Augen und lauf einfach geradeaus.

Und am Ende der Straße steht ein Haus am See.
Orangenbaumblätter liegen auf dem Weg.
Ich hab 20 Kinder, meine Frau ist schön.
Alle komm’n vorbei, ich brauch nie rauszugehen.

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